Die Fett-Falle
Informationen zu Ölen und Fetten im Essen
 

Die Kurzfassung der Praxistipps für Verbraucher

  1. Möglichst oft Leinöl verwenden. Frisch kaufen (Bioladen oder frisch-Versand) und im Kühlschrank aufbewahren. Gute Verwendungsmöglichkeiten finden, z.B.: Immer einen Schuss davon zum Salat. Sehr gut ist es über Gemüse und zu Kartoffeln. Einen Schuss davon zu fertiggekochten Saucen geben (Spaghetti). Das hilft den Rückstand an omega-3 im Körper auszugleichen. Tipp: hat der Laden das Leinöl nicht im Kühlschrank - suchen sie sich einen anderen.
  2. Die (billigen und verbreiteten) Omega-6 Pflanzenöle auf maximal die 5-fache Menge des gegessenen Leinöls reduzieren. Besser noch auf 1 zu 1. Dazu gehören: Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Distelöl, fast alle langlebigen Öle im Handel, Ausnahme: Olivenöl.
  3. Hauptsächlich Olivenöl verwenden für Salate und zum Erhitzen. Nur "nativ extra" (früher "extra vergine") kaufen, denn dadurch erhält man eine gesichert gute Qualtiät  zu einem guten Preis.
  4. Tierische Fette (auch Milchfett) einschränken auf max. 2/3. Da sind auch die ganzen versteckten Fette drin. Öfters mal Olivenöl statt Butter nehmen. Hanf und Leinöl als Sauce probieren. Milchfett ist dabei besser als Schlachtfett (wegen kurz-/mittelkettigem Anteil).
    Dadurch den Anteil an gesättigtem Fett verringern. Das bedeutet: lieber mageres Fleisch mit leckerem Pflanzenöl in der Sauce.
  5. Zum braten Butterschmalz, Olivenöl, Palmfett, Palmöl oder Kokosöl verwenden. Die sind stabil(er) bei Hitze.
    Das hilft giftige Trans-Fettsäuren vermeiden. Eventuell Vitamin E schon beim Kochen verwenden.
  6. Kohlenhydratzufuhr (Zucker) drosseln. 80 % davon wandelt der Körper erstmal in (gesättigtes) Fett um.
  7. Alles wo draufsteht "gehärtete Fette" meiden. ("Normale" Chips, manche Fertigsaucen, Margarine)
    Das ist wichtig um giftige Trans-Fettsäuren zu vermeiden.
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[nach oben]Diese Anzeige wurde erstellt (Serverzeit):20.09.2017 02:17