Die Fett-Falle
Informationen zu Ölen und Fetten im Essen
 

Makroernährung

Makroernährung ist der Aspekt der Nahrung, der sich mit Makro-Nährstoffen auseinandersetzt. Das sind im Gegensatz zu den Micronährstoffen (Vitamine und Spurenelemente) die in grossen Mengen nötigen Komponenten Eiweis (Protein), Fette und  Kohlenhydrate. Hauptsächlich orientiert sich unsere Makroernährung am Protein.

Das spannende an der Makroernährung ist zu beobachten, welch starke Auswirkungen sie auf den Nährstoffversorgung der ganzen Bevölkerung hat. Die heute übliche fleischbasierte Ernährung bezieht fast ihr gesamtes Eiweis aus Fleisch. Weil das Pflanzeneiweis dadurch nicht mehr benötigt wird fallen die Pflanzenmengen gering aus und entsprechend gering die Vitamine und Energie der Eiweispflanzen.  Die fehlenden Energie wird aus eiweisarmen und vitaminarmen Quellen gedeckt: Fette, Zucker, Stärke (Auszugsmehl). Pflanzen werden in (zu) kleinen Mengen als reiner Vitaminträger oder gar "Sättigungsbeilage" zurückgedrängt.

Der Vorteil der fleischbasierten Ernährung: keine Antinährstoffe, die mit den Eiweispflanzen ohne die traditionellen Zubereitungsformen verbunden sind. Verbreitete Allergene wie Weizen- oder Milcheiweis werden zurückgedrängt.

Die Agrarindustrie antwortet mit Arten die noch reicher an Antinährstoffen sind - und dadurch unverdaulicher sind. Weil der Eiweisanteil sowieso entfernt oder reduziert wird.

Der Nachteil: Verlust an Vitaminen und anderen Mikronährstoffen. Weniger Ballaststoffe. Verlagerung auf ungünstige tierische Fette. Fett-Fallen-Fette. 

Die Notwendigkeit: Ein möglichst hoher Anteil an vitaminreichen und balaststoffreichen Pflanzen (Gemüse). Naturgemäße Öle (mit mehrfach ungesätigten Fettsäuren).

Bei Vegetariern oder auch bei moderatem Fleischverzicht kann der umgekehrte Effekt eintreten. Werden vorwiegend die "Zusatz"-Pflanzen der fleischbasierten Diät verwendet (Weismehl, Zucker, kleine Portionen) fällt der Eiweisanteil oft niedrig aus.

Vorteil der pflanzenbasierten Ernährung: Mehr Vitamine, Spurenelemente und Ballaststoffe, mehr Volumen.

Der Nachteil: Allergene und Antinährstoffe aus Pflanzen. Verträgliche Eiweisquellen müssen gefunden werden.

Die Nortwenigkeit: Traditionelle Zubereitungsarten, die die Antinährstoffe reduzieren (z.B. Einweichen). Eiweispflanzen finden.

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